BIMunite
Bestandsgebäude gezielt erfassen und automatisiert ins BIM-Modell überführen.
BIMunite entwickelt ein Werkzeug, das für jedes Bestandsprojekt die passende Bestandsanalyse vorschlägt, sowie Methoden, um aus Punktwolken und Fotos halbautomatisch BIM-Bestandsmodelle mit Material- und Schadensinformationen zu erzeugen.
BIMunite auf einen Blick
Wie viel Information braucht ein Bestandsprojekt wirklich, und wie gelangt sie effizient ins Modell?
- Laufzeit
- 2025-2027
- Förderung
- BMWE
- Schwerpunkt
- Digitale Bestandserfassung und BIM im Bestand
- Konsortium
- 2
Vom Aufmaß zum Bestandsmodell
Bestandsaufnahmen werden häufig zu grob oder zu aufwendig geplant. Welche Detailtiefe ein Projekt tatsächlich benötigt, hängt von Nutzung, Baualter, Eingriffstiefe und Verwendungszweck ab und wird bislang selten systematisch bestimmt.
BIMunite leitet den Informationsbedarf normbasiert (LOIN nach DIN EN ISO 7817-1) aus wenigen Eingaben ab und verknüpft ihn mit ML-gestützter Auswertung von Punktwolken und Fotos zu einem semantisch angereicherten IFC-Bestandsmodell.
Was BIMunite erreichen will
Passgenaue Bestandsanalyse
Ein Werkzeug empfiehlt für jede Projektklasse die erforderliche Detailtiefe und den Erfassungsaufwand.
Automatisierte Bestandsmodelle
Geometrie, Material und Schäden werden aus Punktwolken und Fotos halbautomatisch ins IFC-Modell übertragen.
Was entsteht
-
LOIN-basiertes Planungstool mit IDS-Export
-
ML-Pipeline für Wand-/Deckenextraktion, Material- und Schadenserkennung
- Projektlaufzeit
- 2 Jahre
- Projektklassen im Entscheidungsmodell
- >50
- Eingaben bis zur Analyseempfehlung
- <10
- Schadensklassen in der automatischen Erkennung
- 3
- Materialklassen für die Bauteilanreicherung
- 5
Kompetenzen im Projekt
Planungspraxis und Forschung entwickeln Klassifizierung, Werkzeug und Auswertungsmethoden gemeinsam.
TMB
Informationsbedarf, LOIN-Tool, ML-Auswertung
Wetzel & von Seht
Projektklassifizierung, Tragwerk und Bestand